Anpassung des Hundefutters im Sommer

Im Sommer stehen uns viele Ernteprodukte zur Verfügung. Dies ermöglicht uns, die Bedürfnisse unseres Hundes mit möglichst abwechslungsreichem, frischem, unverarbeitetem Futter zu stillen, und so gewöhnt man ihn an das ausgewählte Hundefutter an.

Auffrischung des Hundefutters in heißen Sommertagen

Der Hundekörper steht in heißen Sommertagen unter Stress, den man mit einer passenden Zusammensetzung des Hundefutters – mit Hilfe von erforderlichen Nährstoffen – entlassen kann. Außerdem muss man dafür sorgen, dass Hunde immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben. Einige Tipps, wie man mit verschiedenen Nahrungsmitteln Stress bei Hunden in der Sommerhitze reduziert, können Sie in diesem Beitrag finden.

Hundefutter im Sommer

Obst und Gemüse im Hundefutter

Abgesehen von der Art des Hundefuttersbrikettiert, pelletiert, gekocht oder roh – kann man im Sommer das tägliche Hundefutter mit verschiedenen Obst- oder Gemüsesorten auffrischen, die essentielle Mikronahrungsstoffe, Minerale und Vitamine enthalten.

Wassermelonen, Pfirsiche, Heidelbeeren und Äpfel enthalten zahlreiche Vitamine, Minerale und Wasser, die in Sommermonaten besonders bedeutend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde sind. Im Vergleich zum Gemüse enthält der Saft der aufgezählten Früchte viel mehr Zucker, als es für Hundefutter empfehlenswert ist, in angemessenen Mengen verursachen sie jedoch keine Schäden. Obst soll nicht das Hundefutter ersetzen, sondern es soll als Zusatz oder Snack zwischendurch dienen. Obst kann man in kleine Stücke schneiden oder man zermahlt es in Brei mit einem Stabmixer.

Hundeeis als Abkühlung

Hunden darf man nie Eis geben, dass für Menschen gedacht ist. Diese Eissorten enthalten Zuckerzusätze, Zitronensäure, das meiste gekaufte Eis sogar Farb- und Konservierungsstoffe, die für Hunde schädlich sind.

Das entsprechende Hundeeis kann man auf eine einfache Weise zu Hause zubereiten und es als Zusatz zum Hundefutter hinzugeben. Man wählt eins der Obstsorten (z. B. eine Banane), die man mit dem Stabmixer zermahlt. Dann gibt man Kokosmilch oder Naturjoghurt dazu und lässt die Mischung über Nacht in Modellformen frieren. Es ist wichtig, dass der Hund das Hundeeis leckt und nicht schluckt, deshalb ist es empfehlenswert, dass man das Eis hält, während es der Hund ableckt. Damit verhindert man, dass der Hund das ganze Eis auf einmal runterschluckt. So entgeht man auch den Folgen, die beim Schlucken des Hundeeis‘ entstehen könnten.

Eis als Hundesnack

Fleischsuppe als Futterzusatz

Abgesehen von der Art des Hundefutters kann man die täglichen Hundemahlzeiten mit Fleischsuppe auffrischen. Die Fleischsuppe soll ungesalzen sein und zubereitet aus gekochtem Fleisch, Innereien und Gemüse. So eine Auffrischung des Hundefutters verstärkt den Appetit des Hundes, zugleich wird auch der Hundekörper rehydriert und mit Zusatzstoffen versorgt.

Für die Vorbereitung braucht man:

  • Ein Stück Magerfleisch*: Hähnchenfile und Schweinskeule ohne Haut, Bug,
  • Geflügel- oder Rindleber,
  • Frischgemüse: Karotten, Sellerie, Blumenkohl, Kohlrüben und
  • Wasser

Die Zutaten kocht man in ungesalzenem Wasser für 40 Minuten, dann muss man die Suppe abseihen und abkühlen. Die Fleischsuppe kann man im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren, kleinere Mengen kann man auch einfrieren. Die Suppe gibt man ein oder mehrmals am Tag zum Hundefutter dazu. Das Fleisch und Gemüse, das übrigbleibt, zerschneidet man in kleine Stücke und gibt es dem Hund in kleineren Mengen bei einzelnen Mahlzeiten hinzu. Man soll darauf achten, dass man den Tagesbedarf der Hunde an Fleisch und Gemüse nicht überschreitet.

*die Art des Fleisches passt man dem Nahrungsbedarf einzelner Hunderassen an. Man muss darauf achten, dass in der Nahrung keine Lebensmittel einbezogen sind, die den Hund gesundheitliche Probleme bereiten.

Im Nupper-Team haben wir noch einige nützliche Tipps für die Fütterung der Hunde in heißen Sommertagen vorbereitet:

  1. Die tägliche Menge an Hundefutter kann man in mehreren kleineren Portionen einteilen, die man am Tag gleichmäßig verteilt und dem Hund serviert.
  2. Das Hundefutter muss vor der Fütterung immer auf die Zimmertemperatur aufgewärmt werden. Kaltes Futter kann der Gesundheit des Hundes schaden.
  3. Wenn man die Sommertage im Freien verbringt, ist es wichtig, dass man dem Hund eine Abkühlung in einer kühleren Umgebung ermöglicht (Terrasse, Schatten).
  4. Die Menge an Hundefutter muss angepasst werden. Im Fall, dass der Hund die ganze Nahrung oder nur einen Teil davon ablehnt, darf man ihn zu nichts zwingen. Wenn so ein Verhalten häufiger auftretet, muss man aber mit dem Hund zum Tierarzt gehen.

 

 

Literaturverzeichnis:

Dogs naturally: Feeding Tips For Hot Summer Days: By Katerina Paleckova, Updated On October 16, 2019

Healthy Paws Pet Insurance & Foundation: 9 summer Fruits Dogs Love, July 26th, 2018 by Colleen Williams

Purina: Can Dogs Eat Fruits And Berries

The Dog People: Ice Cream for Dogs Is a Thing and Your Dog Wants Some, updated may 22, 2020